Erfindungen aus Darmstadt!
Wer hat's erfunden? Darmstadt.
Machen mich Einträge in Internet-Netzwerken zum „gläsernen Menschen“? Wie lange muss eine Autofelge durchhalten? Wie sicher werden der elektronische Personalausweis und die neue Gesundheitskarte sein? Wer entwickelte die dreidimensionale Karte der Wettervorhersage im Fernsehen? Und woher kamen eigentlich die ersten deutschen Segelflieger? All diese Fragen führen nach Darmstadt.
Hier entstehen viele Erfindungen, die das Leben leichter machen. Dafür trägt Darmstadt als erste bundesdeutsche Stadt seit 1997 den Titel "Wissenschaftsstadt".
Ein Eintrag in einem Internet-Netzwerk wie Xing oder Facebook ist schnell angelegt. Aber wie gut ist dann die Privatsphäre geschützt? Das haben Wissenschaftler vom Darmstädter Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT, www.sit.fraunhofer.de) geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass der voreingestellte Schutz in allen Netzwerken zu gering ist. Erst wenn der Nutzer aktiv auswählt, welche Daten für Dritte sichtbar sein sollen, ist seine Privatsphäre geschützt. Seit einigen Jahren arbeitet das SIT außerdem an der sicheren Verschlüsselung der Daten auf dem elektronischen Personalausweis und der Gesundheitskarte.
Noch eine Karte, dieses Mal die abendliche 3D-Fernsehwetterkarte in den öffentlich-rechtlichen Programmen, wurde in Darmstadt entwickelt – von Forschern des Fraunhofer Instituts für Graphische Datenverarbeitung (IGD, www.igd.fhg.de/). Das IGD besteht seit 1987 und arbeitet pro Jahr an rund 350 Studien-, Beratungs- und Forschungsprojekten, die darauf ausgerichtet sind, PC-Nutzern das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.
Das Fraunhofer Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit, kurz LBF (www.lbf.fraunhofer.de/), arbeitet seit über 70 Jahren an der Prüfung von Felgen für Autos, Lkws und Motorräder. Rund 300.000 Kilometer muss eine Auto-Felge unbeschadet überleben. Aus den Tests auf den Prüfständen in Darmstadt haben, sind mittlerweile Normen für Hersteller hervorgegangen, an die sich alle namhaften Automobil- und Räderhersteller halten.
Das in Darmstadt-Wixhausen ansässige GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung (www.gsi.de) macht immer wieder von sich reden. Zum einen durch die Forschung in der Krebstherapie, zum anderen durch die Entdeckung des chemischen Elements 110, das mit "Darmstadtium" nach der Wissenschaftsstadt benannt ist und als Namenspate für das Ende 2007 eröffnete Kongresszentrum der Stadt dient. Geforscht wird am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung seit 1969 in der Kern- und Atomphysik, aber auch im Bereich der Plasma- und Materialforschung.
Quelle: Echo-online http://www.echo-online.de


















