Havana

Die Havana-Bar: Leckeres reichliches kubanisches Essen, gute Cocktails & Alberto Korda: der Mann, den jeder kennt.

Teelichter und bunte Wandbemalungen geben dem Raum eine wohlige Gemütlichkeit. Hier riecht es nach Spaß, lockerem kubanischem Flair, würzigen Speisen und es wimmelt von Studenten, ausgelassenen Gesprächen und Dates. Ich bin froh, dass ich einen Tisch reserviert habe, denn schon jetzt, freitags um 19 Uhr, ist die Havana Bar sehr gut besucht und man findet keinen Platz mehr, der nicht bereits reserviert ist. Da wir uns bis 20 Uhr in der Cocktail-Happy-Hour (jeder Cocktail 4€) befinden, bestellen wir schon mal zwei Getränke und warten auf unser „Date“.

Männer haben für gewöhnlich keine Handtasche und stopfen somit wild Telefon(e!), Brieftaschen und Schirme in unsere Handtaschen und beschweren sich dann, wenn sie vergessen, den ganzen Kram wieder rechtzeitig rauszunehmen; Leifs Brieftasche habe ich also heute Morgen zufällig entwendet und er hatte daher weder die Möglichkeit Sprit noch Essen zu tanken ^^. Ein paar leckere Rollos und Nachos müssen bestellt werden, um nicht nach Cocktail No.2 aus den Latschen zu kippen. [Die Havana-Bar eignet sich hervorragend als Start für eine Cocktailtour, da man hier sehr lecker und reichlich essen kann].

havana facts

Verrückt – heute warten wir auf ein paar Leute, die wir eigentlich persönlich nicht gut oder gar nicht kennen. Die Cocktailtour im Martinsviertel haben wir zur Abwechslung über Facebook organisiert und unsere entfernten Bekannten luden dann „wildfremde“ Personen ein….bleibt nur zu hoffen, dass es sich hierbei um nette, nicht allzu schweigsame Menschen handelt.

 

Kurzum: Die Bekannten ließen sich Zeit, die „Wildfremden“ kamen zuerst. Fazit: Super! Das ging nicht daneben. Ein Treffen mit Personen, die man überhaupt nicht kennt kann tatsächlich sehr erfrischend und nett sein und ich würde es jederzeit wiederholen!

Natürlich habe ich Euch wieder eine Fact-Box (in neuem Design) beigefügt, mit der ihr auf einen Blick die wichtigsten Bewertungen erfassen könnt.

Zum Schluss möchte ich allerdings noch eine interessante Geschichte mit Euch teilen, vielleicht kennt ihr sie sogar schon…

An einer Wand der Havana-Bar befindet sich ein berühmtes Bild. Es ist von Hand gemalt & stammt von Alberto Korda.

Alberto Korda?! Kennt ihr nicht? Das wage ich zu bezweifeln!
Jeder kennt dieses Bild: „Che, bärtig, mit festem Blick. Auf dem Kopf die militärische Baskenmütze mit 5-zackigem Stern. „Der heroische Guerillero“ nannte der Fotograf sein bekanntestes Werk.“ Es ist seine größte Leistung, für die er immer in Erinnerung bleiben wird. Man sieht es noch immer, oft gedruckt auf T-Shirts & Taschen.

Dieser Fotograf, er war sicher ein reicher Mann!??

Nein! Der Fotograf A. Korda zeigte sich in einem kürzlich veröffentlichen Dokumentarfilm noch immer erstaunt (50 Jahre, nachdem er das symbolträchtige Foto knipste): „Es ist unglaublich; dies ist das am häufigsten reproduzierte Bild in der Geschichte der Fotografie und dabei war es ein spontaner Schnappschuss, reiner Zufall.“.

„Dieser Zufall ereignete sich am 5. März 1960. Am Vortag war das französische Schiff La Coubre im Hafen von Havanna explodiert, beladen mit Munition für die aufkeimende kubanische Revolution. Mindestens 75 Menschen wurden getötet. Che, der die Opfer der Explosion persönlich medizinisch versorgte, war beim Trauermarsch entlang der Calle 23 dabei – mit seiner Leica M2 machte Korda zwei Schnappschüsse von ihm.“Beinahe wäre das Che-Porträt vergessen worden. „Revolucion“ hatte damals kein Interesse an dem Foto. Jahre später schenkte Korda dem linken italienischen Verleger Giänfranco Feltrinelli einen Abzug. Als dann Che Guevara im Oktober 1967 in Bolivien ermordet wurde, brachte Feltrinelli das Foto groß heraus.

Korda hat das nie gestört. Er freute sich, dass sein Foto tausendfach auf T-Shirts und Plakaten bei den Demonstrationen der 68er-Revolte auftauchte. Seine Autorenrechte kümmerten ihn nicht. Erst als im vergangenen Jahr der Wodkahersteller Smirnoff das Bild für eine Werbekampagne in England verwendete, wurde es Korda zu viel. Er klagte und bekam in einem außergerichtlichen Vergleich 50.000 Dollar Schadenersatz. Als guter Revolutionär spendete er das Geld für Medikamente für kubanische Kinder. Das berühmte Foto trug es bis zu seinem Tod als Medaillon um den Hals.

[Quelle: http://www.havana-cultura.com/]

[Quelle: ; Foto: Havana Bar: http://www.havana-bar-restaurant.de/]

Havana Darmstadt:
Öffnungszeiten

Mo
11:00 – 1:00 Uhr
11:00 – 2:00 Uhr

Di – Fr
17:00 – 1:00 Uhr
(Fr bis 2:00 Uhr)

So
11:00 – 1:00 Uhr

warme Küche
bis 24:00 Uhr

 

Havana Bar Darmstadt
Lauteschläger Str. 42
64289 Darmstadt
Tel: 06151 – 71 04 59
Fax: 06151 – 71 06 95
E-Mail: info@havana-da.de
Written by Daya